Konservativer Aktienhandel
Aktien sind und bleiben trotz aller Bankenskandale ein lohnendes Geschäft. Doch für Neueinsteiger im Aktienhandel ist eine eher konservative Anlage sicher sinnvoll, ebenso, wenn jemand das Risiko scheut oder nicht über das nötige “Spielgeld” verfügt.
Wie kann man konservativ mit Aktien handeln und welche Vorteile hat der konservative Aktienhandel?
Konservative Aktien versprechen keine maximierten Gewinne, dafür sind die Sicherheiten relativ hoch. Gewissheiten gibt es an der Börse generell keine, aber doch ein gewisses Vertrauen auf Vertrautes. Wer Aktien der großen börsennotierten Unternehmen kauft, die im Dax oder Euro STOXX vertreten sind, erwirbt Anteile von Unternehmen, die erstens seit langer Zeit erfolgreich am Markt sind, sich zweitens meistens durch Besonderheiten oder Alleinstellungsmerkmale ihrer Produkte auszeichnen und die drittens dadurch auf ihre Kundschaft vertrauen und so eine gewisse Stabilität ihrer Umsätze garantieren können. Hier greift der Begriff “aller Wahrscheinlichkeit nach”, denn im Grunde genommen bleiben Aktienkurse auch für die Spezialisten unberechenbar. Auch in Bezug auf den amerikanischen Dow Jones gelten gleiche Regeln. Doch wer sich mit seinen Anlagen ins Ausland wagt, sollte sich vorher gut informieren. In Fonds dagegen werden unterschiedliche Branchen gebündelt, was das Risiko streut, aber auch die Performance, die sich mit Einzelaktien erzielen lässt, dämpft.
Welche Gefahren gibt es dennoch beim Aktienhandel?
Ob man sich zu einer Anlage aus zweiter Hand entscheidet, also beispielsweise einen Fachmann der Hausbank zuschaltet oder selbst aktiv wird und täglich die Kurse verfolgt, ist eine Entscheidung des Einzelnen. Jeder kann sich das nötige Grundwissen über gute Fachliteratur aneignen. Auch muss sich der selbst tätige Anleger darüber im Klaren sein, dass er einigen Aufwand betreiben und viel Zeit in sein neues Hobby investieren muss, damit er erfolgreich ist. Die erste Qualität erfolgreicher Anleger heißt allerdings Geduld. Spieler und Zocker verlieren schneller, als sie angelegt haben. Konservative Anleger dagegen lassen sich Zeit. Wer hektisch reagiert, wenn Kurse stürzen oder fallen, sollte seine Anlagen lieber einem Spezialisten übergeben. Ein konservatives Depot ist vor den schnellen Auf und Abs mancher Branchen – Beispiel IT – sicher besser geschützt, als ein Anleger, der weltweit in risikoreiche Anlagen investiert.
Fazit und Ausblick auf Alternativen
Doch manch konservativer Anleger verfolgt seine geringen Margen schließlich mit müden Augen. Da scheint sich jahrelang nichts zu bewegen. Wer es sich leisten kann, splittet daher sein Depot. Ein Teil kann in konservative Anleihen und Aktien wandern, ein anderer wird als reines Spielgeld definiert, dessen Verlust man im Zweifelsfall verkraften kann. Damit lässt es sich dann wunderbar spekulieren, sei es im Day-Trading, im Ausland, in fremden Branchen mit scheinbar raschen Erfolgsaussichten, in hochbrisanten kurzfristigen Optionsscheinen und Ähnlichem.


schön geschrieben der Blog und der Beitrag auch wenn ich selber Aktien ja gar nicht als so konserativ bezeichnen würde.
Freue mich noch mehr hier zu lesen.